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Esrarê Deyîr

 Buchung geschlossen
 
4
Kategorie
Live-Konzert
Datum
2013-12-06 20:30
Anzahl Plätze
40
Verfügbare Plätze
36

Eintritt Fr. 25.- / 20.-

World / Kurdish / Jazz
Der kurdische Sänger Adem Karakoç schreibt Lieder, die stets in Bezug zur traditionellen Musik stehen und trotzdem über die Genre-Grenzen schauen. Die warme und heisere Stimme schwebt über den sinnlichen und verträumten Harmonien der schweizerisch-kurdischen Band und lässt durchblicken, um was es sich in diesen Texten handelt. Gezeichnet von einer langen Geschichte kultureller Unterdrückung beschreibt seine Musik, deren Texte in einer der drei kurdischen Sprachen (Zazaki) geschrieben sind, was das Leben ausmacht und wofür es sich zu leben lohnt. Poesie aus dem Nahen Osten!

Esrarê Deyîr hat auf kurdisch zwei Bedeutungen: Zum einen versteht man darunter “die Geheimnisse des Liedes”, zum anderen “der Rausch des Liedes”. Tatsächlich vereint die kurdische Musik traditionell Geheimnisvolles mit Orgiastischem. Sie zelebriert die Identität eines unterdrückten Volkes, welches seine Kultur über Jahre und Jahrzehnte hinweg nur im Geheimen, ja oft nur im engsten Kreis der Familie pflegen konnte. Dies mag zur Folge haben, dass trotz ständiger Intensität der Musik laute Töne gerne vermieden werden.

Die Kompositionen von Adem Karakoc werden durch improvisierte Elemente ergänzt, welche die “Geheimnisse des Liedes” („Esrarê Deyîr“ auf Zazaki) bei jedem Auftritt seiner Band wieder ein wenig anders vermitteln. Die Improvisation hat in der kurdischen Musik eine lange Tradition und ist ein fester Bestandteil der kurdischen Musiksprache. Die allesamt an der Musikhochschule Luzern ausgebildeten Musiker, mit denen Adem Karakoc musiziert, versuchen natürlicherweise hier anzuknüpfen und müssen sich gleichwohl mit den für Mitteleuropäer fremden kurdischen Formen vertraut machen, um den sehr eigenen Charakter der Musik nicht zu zerstören.

Die traditionelle kurdische Musik, die Adem Karakoç schon von klein auf lernte, ist eine leidenschaftliche, sinnliche Musik, sehr häufig getönt mit einer tiefen Melancholie, zudem sehr instinktiv und impulsiv.

Seit Adem Karakoç in der Schweiz lebt, ist er ein fester Bestandteil der hiesigen kurdischen Musikszene. Mit Tarik Ordu an der kurdischen Laute (Tembur) und mit dem kurdischen Perkussionisten Kendal Matur spielt er traditionelle Musik an kulturellen Anlässen und zahlreichen privaten Feiern. Er lernt später den Schlagzeuger Christoph Müller sowie den Kontrabassisten Stefan Mattig kennen. Diese erkennen in der Improvisation, die auch in der kurdischen Musik eine tragende Rolle spielt, eine gemeinsame Grundlage und sind sofort für ein Bandprojekt begeistert. Bald beginnen sie, die traditionellen Rhythmen und das zunächst völlig ungewohnte kurdische Tonsystem zu studieren.

Die ersten Auftritte hat Esrarê Deyîr 2008 an kleinen Festivals. Inzwischen ist noch die Cellistin Annina Schumacher hinzugekommen, und es entsteht 2009 eine Demo-CD. Davon gelangen einige Lieder ins Internet und stossen sofort ein breites Echo in der kurdischen Diaspora in der ganzen Welt. 2010 folgen Konzerte im Südpol und im Kleintheater Luzern, sowie Einladungen nach Ingolstadt und Stuttgart.

Um seinen Vorstellungen von einem transparenten Klangbild näherzukommen, holt er anfangs 2011 Sonja Boesnach in die Band, die einen sehr subtilen Schlagzeugstil kultiviert. Etwa gleichzeitig ersetzt die Gitarre des jungen Jazzmusikers Alessio Cazzetta das Cello. Im Sommer 2012 ist eine CD-Aufnahme erfolgt, die ab 9. Juni 2013 im Handel erhältlich sein wird. Ab Anfang 2013 ersetzte Markus Ischer den Gitarristen Alessio Cazzetta und neu tritt die Band mit folgender Besetzung auf:

Adem Karakoç (voc)
Tarik Ordu (tembur)
Stefan Mattig (dbass)
Markus Ischer (git)

Weitere Infos auf www.esraredeyir.ch

 
 

Alle Daten

  • 2013-12-06 20:30

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